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Schuljahr 2021/2022

April 2022 – Spenden-Aktion für Flüchtlinge aus der Ukraine

Unterstützung der Dillinger Franziskanerinnen

Red-Hand-Day an der Bona-Realschule

UNESCO-Koordinatoren: Dr. Alexandra Rudler und Daniel Layer

Kinder und Krieg

Kinder – im Krieg am stärksten betroffen und am häufigsten übersehen.

Wie groß diese Problematik ist, zeigt uns die aktuelle Situation der geflüchteten Menschen und Kindern aus der Ukraine.

Nach internationalen Schätzungen werden weltweit etwa 250.000 Mädchen und Jungen in Bürgerkriegen und bewaffneten Konflikten als Kindersoldaten eingesetzt.

Kinder werden verletzt, getötet, verwaist, vertrieben, entführt und missbraucht.

Als Schule mit kirchlichem Profil wollten wir ein Zeichen der Solidarität mit den Kindersoldaten setzen. Uns ist es bewusst, dass die Kriegszerstörungen dazu führen, dass die Kinder weder zur Schule gehen noch eine gesundheitliche Versorgung erhalten können.

Kindersoldaten sind meist grausamen und ihrem Alter nicht entsprechenden Situationen ausgesetzt. Die körperlichen und psychischen Folgen prägen ganze Generationen.

Die Aktion ‚Rote Hand’ soll PolitikerInnen auffordern, mehr für den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten zu tun. Am 12. Februar war der offizielle Tag (Red-Hand-Day) gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Alle Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe wurden durch ältere Unesco-Mitglieder für das Thema sensibilisiert. Im Rahmen des begleitenden Workshops sollte jedes Kind mit seiner eigenen aufgeklebten roten Hand die Unterstützung signalisieren und mit einem eigenen Statement zur Frage ‚Warum ich kein Kindersoldat sein will‘ begründet.

Die somit gefertigten ‚Roten Hände‘ wurden dann im Schulhaus gesammelt mit den Informationen zum RED-Hand-Day für die ganze Schule sichtbar gemacht.

17. Februar 2022 – Compassion-Projekttag

Karin Wecker und Sonja Berchtenbreiter, betreuende Lehrerinnen für Compassion

Am Donnerstag, 17.02.2022 fand der Compassion-Projekttag für alle 9. Klassen statt. Unter Compassion versteht man „Empfindlichkeit für das Leid des anderen“. Die Schülerinnen und Schüler konnten mit sozial-pädagogischem Fachpersonal Eindrücke in diese Lebens- und Berufswelt bekommen:

Station 1:  „Psychisch krank?- Ich doch nicht!“, durch Fr. Anna Käßmair (Jugendsozialarbeit);

Station 2: „Wie lebst du denn da?!“  Fr. Ruff und Hr. Starrock, Mitarbeiter bei Regens Wagner Dillingen, berichteten von ihrem Alltag bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Station 3: „Was macht eigentlich eine Erzieherin /ein Erzieher?“  Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik informieren über ihre Ausbildung in Zusammenarbeit mit Hrn. Mecklinger, Lehrer an der Fachakademie.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!

14. Februar 2022 – Valentinstag am Bona

Zum Valentinstag 🌹 hat sich die SMV etwas besonderes einfallen lassen:

Dezember 2021 – Tag der Menschenrechte

UNESCO-Koordinatoren: Dr. Alexandra Bucur und Daniel Layer

Am 10. Dezember feierte die St.-Bonaventura-Realschule Dillingen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Die Menschenrechte werden auch heute noch missachtet und mit den Füßen getreten.

Auf diese Tatsache wollte die UNESCO-Gruppe die ganze Schulgemeinschaft aufmerksam machen. Dazu wurden die 28 Artikel der Menschenrechte auf buntes Papier gedruckt und im Eingangsbereich der Schule verteilt. Die Reaktionen waren unterschiedlich. Viele haben in der Eile gar nicht bemerkt, dass eine Aktion stattfindet, andere wollten einige Blätter retten und wieder andere haben versucht auszuweichen. Das Ergebnis wurde dann unter der Überschrift „Menschenrechte werden mit den Füßen getreten“ im Eingangsbereich sichtbar gemacht.

Dezember 2021 – Der Mathe-Jackpot ist geknackt!

Fachschaft Mathe informiert

Auf der Internetseite „realmath“ werden Aufgaben zum interaktiven Lernen im Fach Mathematik angeboten. Dabei bekommen die Kinder für ihre Übungen Punkte gutgeschrieben, die in einer Highscoreliste gespeichert werden.
Seit Oktober haben wir unsere Schule dort offiziell eingeschrieben und innerhalb dieser kurzen Zeit sind wir auf Platz 1 mit über 1 Million Punkten gelandet.

Ein großes Lob an alle fleißigen Schülerinnen und Schüler, die sich hierbei beteiligt haben, beteiligen und/oder noch beteiligen werden, da wir unseren Platz 1 nun natürlich auch verteidigen wollen!

November 2021 – Nikolaus-Aktion

von Uwe Kallenbach

Nach einem Jahr Zwangspause darf heuer wieder der Nikolaus an die Schule kommen. Die fleißigen Helfer der SMV unterstützen ihn schon jetzt und machen die Vorarbeiten für seinen Besuch … dass die brave BonaReal-Familie auch angemessen belohnt werden kann!

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Im Sinne der Leseförderung haben sechs Schülerinnen und Schüler aus den 6. Klassen der an einem zunächst schulinternen Vorlesewettbewerb teilgenommen.

Am Ende konnte Felix Sporer (6c) den Titel des Schulsiegers für sich gewinnen.

Nun heißt es Daumen drücken, dass der Schüler im Regionalentscheid erfolgreich sein wird. Wir wünschen ihm viel Erfolg und vor allem viel Spaß!

Der neu gewählte Elternbeirat 2021
stellt sich vor

Schulranzenspende 2021

Tausend Dank für die großzügige Schulranzen-Spende unserer Schülereltern für die Caritas-Weihnachts-Sammelaktion 👍❤️

Oktober 2021 – Wandertag der 9. Klassen Van Gogh Alive in München

von Christine Günther-Lamarche

Die Klassen 9a,b,c unternahmen am Montag, den 25.10.2021 einen zusätzlichen Wandertag nach München. Auf dem Programm standen die 3D-Kunstausstellung „Van Gogh Alive“ und ein kurzer Besuch der Sophie-Scholl-Gedenkstätte. Anschließend erkundeten die Schüler die Innenstadt auf eigene Faust. Die Sonne strahlte mit den Schülern um die Wette, die Klassen verhielten sich absolut vorbildlich und diszipliniert. Alle Beteiligten genossen diesen besonderen Tag in vollen Zügen, denn auch das ist Schule.

September 2021 – Die gemeinsame Suche nach dem „Erbe der Welt“

UNESCO-Koordinatoren: Dr. Alexandra Bucur und Daniel Layer

Bayerns Kultusstaatssekretärin Anna Stolz besucht gemeinsam mit Sachsens Kultusminister Christian Piwarz die Sächsisch-Bayerische Schülerbegegnung der UNESCO-Projektschulen

Was ist das „Erbe der Welt“ und wie sehr ist dieses durch die Entwicklung der Menschenrechte oder den Erhalt historischer Orte geprägt?

Mit diesen Fragen haben sich vier Schulen aus beiden Bundesländern auseinandergesetzt und die Ergebnisse des bereits im Jahr 2020 erarbeiteten Projektes anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung in Zwickau präsentiert.

Gastgeber der Veranstaltung war das Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau, das ebenso wie die Käthe-Kollwitz-Oberschule Crimmitschau an dem Projekt teilnahm. Aus Bayern zu Gast waren die St.-Bonaventura-Realschule Dillingen und das Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen.

„Der Aktualität hat das nicht geschadet, denn die Leitfragen dieser Begegnung sind heute präsenter denn je“, sagte die bayerische Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, die gemeinsam mit dem sächsischen Kultusminister Christian Piwarz und vielen weiteren Gästen an einem durch die Schülerinnen und Schüler beider Bundesländer gestalteten Galerierundgang zu Menschenrechten und Stätten des Welterbes teilnahm.

Im anschließenden Podiumsgespräch betonte Anna Stolz: „Die Schülerinnen und Schüler haben hier eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschenrechte, so wie wir sie kennen, nicht selbstverständlich sind. Es ist wichtig, dass wir uns stets daran erinnern, welche Opfer gebracht wurden, damit wir heute dieses Leben führen können. Dazu zählen auch die UNESCO-Stätten des Welterbes. An so beeindruckenden Orten wie der Würzburger Residenz in meiner Heimat werden die Geschichte und das Erbe unserer Vorfahren lebendig. Es sind Orte des Austauschs und der Begegnung. Auch über Grenzen hinweg, denn durch unser Erbe entsteht Verantwortung für uns selbst und auch für künftige Generationen.“ 

Die Schülerinnen und Schüler der St.-Bonaventura-Realschule Dillingen hatten sich dazu mit den eigenen Schulgründerinnen, den Dillinger Franziskanerinnen und deren besonderen Rolle für die Frauenrechte, deren Integration und Gleichberechtigung im Rahmen der Bildung auseinandergesetzt.
Zudem trat hier auch die besondere Rolle von Schwester Theresia Haselmayer und Johann Evangelist Wagner hervor, die zusammen die erste Schule für gehörlose Mädchen gegründet haben. Heute betreut die Regens-Wagner-Stiftung Menschen mit unterschiedlicher Behinderung mit dem Ziel, dass diese ein möglichst selbstständiges Leben führen können.
Hierzu hat die UNESCO-Gruppe Dillingen drei Zeitdokumente erstellt, die eindrucksvoll durch Schwestern des Franziskanerklosters Dillingen und Maria Medingen, Sr. Frederike und Sr. Eva den geschichtlichen Hintergrund schildern. Zudem hat der Archivar von Regens Wagner, Herr Bernhard Brenner, die genaue Rolle der Dillinger Franziskanerinnen in der Gründungsgeschichte von Regens Wagner erläutert. Insgesamt wurde damit sichtbar gemacht, wie wichtig damals der Einsatz einzelner Klosterfrauen für die Bildungsgeschichte Dillingens und mittlerweile auch deutschlandweit war.

Anna Stolz bedankte sich ausdrücklich bei allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften: „Es braucht viel Zeit und Ausdauer, ein Projekt von der ersten Idee bis zur Präsentation vor Publikum zu entwickeln. Mit Ihrem Engagement leisten Sie einen wertvollen Beitrag für das Bewusstsein um unsere Geschichte und auch für die sächsisch-bayerische Freundschaft.“

Was sind UNESCO-Projektschulen? Die Idee der UNESCO-Projektschulen entstand im Jahr 1953 mit dem Ziel der Friedenserziehung nach dem zweiten Weltkrieg. Die Schulen verankern in ihren Schulprofilen und in der pädagogischen Arbeit die Ziele und Werte der UNESCO. Sie sind Modellschulen für grenzübergreifende Zusammenarbeit, an denen die Ziele und Werte der UNESCO gelebter Alltag sind. Heute gibt es weltweit rund 11500 Projektschulen, davon 32 in Bayern.